Palästinensische Christen und das Alte Testament: Geschichte, Hermeneutik und Ideologie - Taschenbuch
Palästinensische Christen und das Alte Testament: Geschichte, Hermeneutik und Ideologie - Taschenbuch
von Will Stalder (Herausgeber)
Die Gründung des modernen Staates Israel im Jahr 1948 wird von vielen Palästinensern als Katastrophe begangen. Viele palästinensische Christen behaupten, die Nakba sei auch spirituell katastrophal gewesen: Die Charaktere, Namen, Ereignisse und Orte des Alten Testaments erhielten mit dem neu gegründeten politischen Staat eine neue Bedeutung, was dazu führte, dass große Teile des Textes in ihren Augen unbrauchbar wurden und aufgegeben werden mussten.
Stalder fragt, wie palästinensische Christen das Alte Testament in der Zeit vor und unter dem britischen Mandat und jetzt, angesichts der Gründung des modernen Staates Israel, gelesen haben, und überlegt dann, wie sie diese heiligen Texte in Zukunft lesen könnten, indem er sich mit Vorschlägen von Michael Prior, Charles Miller und Gershon Nerel auseinandersetzt. Sein besonderes Ziel ist es, eine mögliche Hermeneutik zu skizzieren, die die Anliegen der jeweiligen Religionsgemeinschaften nicht ignoriert, ohne das Alte Testament vorzeitig abzuschreiben.
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Material und Pflege
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